Vereinsbericht Toffe Zytig Nr. 233 / Januar 2021

Ernst Flückiger
Herzliche Gratulation zum 80. Geburtstag und danke für deine 15 Jahre als Präsident!


Created with Sketch.

Vollständiger Bericht unter www.toffezytig.ch  /  Nr. 233 Seite 43/44 vorerst nur den Scan

Vereinsbericht Toffe Zytig Nr. 232 / Dezember 2020

 An dieser Stelle hätten wir gerne unsere Adventskonzerte 2020 publiziert. Corona-bedingt ist das leider Schnee von gestern. Da Corona ja nur ein Faktor ist, welcher den Wandel der Zeit beeinflusst und dieses Virus aktuell nicht nur unser Vereinsleben beeinträchtigt, sondern in vielen Lebensbereichen (inkl. Ferien) unser Leben erschwert, habe ich hier (bezüglich Wandlung) einen Flyer aus der Vergangenheit beigefügt. 


Created with Sketch.

Vollständiger Bericht unter www.toffezytig.ch  / Nr. 232 / Seite 73

Vereinsbericht Toffe Zytig Nr. 231 Oktober 2020

Nach einem mehrmonatigen Corona-Unterbruch haben wir mit rund 3/4 der Sängeri/innen, zum Teil mit gemischten Gefühlen die Gesangsübungen nach Probeplan wieder aufgenommen

Created with Sketch.

Vollständiger Bericht unter www.toffezytig.ch  / Nr. 231 / Seite 43

Schweizerisches Gesangsfest in Meiringen Juni 2015

14. Juni 2015 - 06.30 Uhr - Bären Toffen - Alle sind in freudiger Erwartung! Zum ersten Mal für den Gemischten Chor und seit Jahrzehnten zum ersten Mal für den Männerchor haben wir uns für die Teilnahme am einem Schweizerischen Gesangsanlass entschieden. 


Created with Sketch.

Der Gemischte Chor hat sich gezielt als Projektchor für diesen und einige weitere Anlässe verstärkt. Der Männerchor hat sich als Teil eines Atelierchors der Chorvereinigung Gürbetal (CVG) angemeldet. Beteiligt an diesem Atelierchor waren der Männerchor Zimmerwald, einige Sänger der Männerchöre Kirchdorf und Kaufdorf und natürlich der Männerchor Toffen.

Noch etwas schläfrig bestiegen wir beim Bären unseren Doppelstöcker Bus. Beim Bahnhof Toffen und der Käserei in Kirchdorf wurde nochmals zugeladen.
Nach einer zügigen, ruhigen Fahrt erreichten wir um 08.00 Uhr Meiringen. 
Herzlich wurden wir beim Bahnhof mit der Fahne der Schweizerischen Chorvereinigung empfangen. Danach gab es einen kleinen Willkommenstrunk. Einigen war der Wein zu sauer. Ob dies am Wein oder der Tageszeit lag, sei dahingestellt. Hier stiessen auch unsere Chorbegleiter, welche uns den ganzen Tag führten, zu uns.
Der Gemischte Chor musste sich danach sofort zum Einsingen begeben, da wir bereits kurz nach neun Uhr unseren Auftritt vor Experten hatten.
Der Atelierchor hatte seinen Auftritt erst um 13.15 Uhr. So genossen die Männer die Zeit beim Beisammensein, oder sie besuchten Liedervorträge in den verschiedenen Lokalitäten. Viele unterstützten durch ihre Anwesenheit auch den Gemischten Chor Toffen bei seinem Auftritt vor Experten. Man spürte sowohl bei den Sängerinnen und Sängern wie auch bei der Dirigentin die Anspannung vor dem Auftritt mit anschliessender Bewertung. Es bestand jedoch kein Grund zur Sorge. Die Liedervorträge gelangen sehr gut. Dementsprechend war auch die Bewertung: gut bis sehr gut. Erleichtert stiess man danach auf diese Leistung an.
Der einzige Wehrmutstropfen bestand darin, dass während der ganzen Liedervorträge die Kirchenglocken läuteten. Einer der Experten meinte jedoch zu mir, dies hätte auf die Bewertung keinen Einfluss, und eines unserer Lieder "aus dem Dankliede zu Gott" wäre ja auch eher kirchlich. Um 11.30 Uhr marschierten Alle, die gut zu Fuss waren, angeführt durch unsere Fahnenträger, quer durch Meiringen bis zur Klinik. Für die Übrigen hatten unsere Chorbegleiter kurz zwei VIP-Busse organisiert. In der Klinik hatten sowohl der Gemischte Chor und der Atelierchor der CVG einen Auftritt in Form eines Ständlis. Hier kamen auch die beiden Ehrendamen, welche der Männerchor Zimmerwald organisiert hatte, offiziell zu ersten Mal zum Einsatz. Auch die Vorträge in der Klinik gelangen beiden Chorformationen sehr gut. Es war jedoch sehr schade, dass unsere Auftritte in die Mittagszeit fielen, und wir uns mehr oder weniger gegenseitig besangen, da die meisten Chöre zu dieser Zeit beim Essen waren. Mehrheitlich tat dies unserer Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Die 40 Minuten Wartezeit vor der Tennishalle fürs Mittagessen lockerten einige Chöre durch Gesangseinlagen auf. 
In der Halle ging es danach zackig und wir wurden kompetent und schnell verpflegt, und das Essen schmeckte vorzüglich. Leider waren wir durch die Wartezeit mit unserem Programm in Verzug geraten. So blieb für den gemütlichen Schwatz beim Essen recht wenig Zeit.
Mit dem Dessert noch halb in der Hand mussten wir uns zu unserem nächsten Auftrittsort begeben. Mit dem Bus fuhren wir zur Aareschlucht. Hier wurden wir in Gruppen eingeteilt, und verschiedene Führer übernahmen uns. Wir schlenderten bis weit in die Schlucht hinein zu unserem Klangort für unseren nächsten Auftritt. Unterwegs wurden wir durch die kompetenten Führer über die Belange der Aareschlucht informiert. Nach (für Einige) zu langer Zeit erreichten wir den Klangort "Aareschlucht". Schade, dass sich nur wenige Touristen zu dieser Zeit in der Schlucht aufhielten und uns zuhörten.
Klanglich stimmte der Ort. Zügigen Schrittes marschierten wir nach den Vorträgen zurück zum Eingang der Aareschlucht. Per Postauto ging's, mit einigen zusätzlichen Kreiselschlaufen (unser Chauffeur fand dies extrem lustig), zurück ins Zentrum von Meiringen. Hier verabschiedeten wir uns von unseren Chorbegleitern. Um 18.30 Uhr fuhren wir nach Toffen zurück. Unsere Kirchdorfer Sängerkollegen wollten nicht mehr den Umweg über Toffen fahren, so verabschiedeten wir uns von ihnen wieder bei der Käserei in Kirchdorf. In Toffen wurden wir am Bahnhof toll durch eine Gemeindevertretung, die Musikgesellschaft Toffen und viele Vertreter verschiedener Vereine empfangen. Nach einigen Grussworten von Therese Krattiger, Gemeinderätin Toffen, und Musikvorträgen der MG Toffen formierte sich die Schar und angeführt von den Fahnendelegationen und der MG Toffen marschierten wir durch die Bahnhofstrasse zum Restaurant Bären hoch. Sogar einigen Hartgesottenen wurde es dabei warm und mulmig ums Herz. Beim Bären spielte die MG Toffen nochmals auf. Danach widmeten wir uns dem verdienten Apéro, liessen den Tag nochmals Revue passieren und waren auch etwas stolz auf das Erreichte.
Wir danken allen, welche uns am Bahnhof empfangen haben, ganz herzlich.
Zusätzlich danken auch den Ehrendamen, unseren Sängerkameraden aus Kaufdorf, Kirchdorf und Zimmerwald, denjenigen, welche unseren Gemischten Chor verstärkt hatten, unserer Dirigentin Daniela Topuleva und natürlich auch uns selber für das Gelingen dieses Anlasses.

Frühjahrskonzert "Ohrwurm" März 2015

Pünktlich zum Frühlingsanfang hiessen die Toffner Chöre am Abend des 21. März 2015 mit ihrem traditionellen Frühlingskonzert im Kirchlichen Zentrum den Frühling beschwingt willkommen  -  die Sängerinnen des Projektchors tatsächlich mit flatternden frühlingshaften blauen Bändern geschmückt.


Created with Sketch.

Pünktlich zum Frühlingsanfang hiessen die Toffner Chöre am Abend des 21. März 2015 mit ihrem traditionellen Frühlingskonzert im Kirchlichen Zentrum den Frühling beschwingt willkommen  -  die Sängerinnen des Projektchors tatsächlich mit flatternden frühlingshaften blauen Bändern geschmückt. 


Wie bereits im schön gestalteten Flyer angekündigt, stand der ganze Abend unter dem Motto „Ohrwurm“, der umgangssprachlichen Bezeichnung für leicht 

  

eingängige Melodien. Tatsächlich reihte sich Ohrwurm an Ohrwurm; sie erfreuten damit die Gemüter der zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer. 

Der Männerchor eröffnete das Konzert mit den Liedern „In den Karpaten“ und „Über den Wolken“, einem Klassiker von Reinhard Mey. Anschliessend beglückte uns der Projektchor mit dem allseits bekannten „Guggershörnlilied“,  dem „Halskatarrh“ und dem Udo Jürgens-Evergreen „Griechischer Wein“. Das Publikum war hell begeistert und es herrschte eine fröhliche heitere Stimmung. Die Liedervorträge, begleitet von der überaus talentierten Pianistin Daniela Kocheva, wurden mit einem gewaltigen Applaus gewürdigt. 

 

Unter Mitwirkung der bereits bestens bekannten Dixieland Band „The Alpine Hot Sounds“ mit dem begnadeten Toffner Pianisten Hansjörg Keller wurde der Abend zusätzlich bereichert. Jedem Konzertbesucher stand die Freude ins Gesicht geschrieben und kaum einer konnte ruhig auf dem Stuhl sitzen bleiben. Das Publikum wurde förmlich zu rhythmischen Bewegungen und zum Schunkeln, Klatschen und Mitsummen animiert. 

 

In der Pause hatten die Besucher Gelegenheit, an einer attraktiven Tombola teilzunehmen und einen der wertvollen Preise zu gewinnen. 

 

Im zweiten Teil beglückte uns der Männerchor mit allseits bekannten Liedern. Er machte den Anfang mit Hazy Osterwalds unsterblichem Konjunktur-Hit „Der Fahrstuhl nach oben ist besetzt“, anschliessend Udo Jürgens Dauerbrenner „Ich war noch niemals in New York“, gefolgt von „Zwei kleine Italiener“, einem Gastarbeiter-Heimweh-Lied von Conny Froboess aus den 50er Jahren. 

Der Projektchor erntete ebenfalls einen riesigen Applaus mit ihren gelungenen Vorträgen „Sierra Madre“ -  das klang wie wenn der Montanara-Chor auf den Bühne gestanden hätte - und die Comedian Harmonists hätten bestimmt ihre grosse Freude gehabt an der Interpretation ihres Hits aus den 30ern „Mein kleiner grüner Kaktus“. 

Mit dem Schlusslied „Butterfly“ ging das diesjährige Frühlingskonzert fast schon zu Ende. Die Zugabe darf aber nicht unerwähnt bleiben, standen doch Projektchor und Dixieband gemeinsam nochmals im Rampenlicht mit dem Lied „Ein Dankeschön den Freunden“. Beide Chöre und die Alpine Hot Sounds ernteten für ihre berührenden und stimmungsvollen Darbietungen einen riesigen Applaus. 

 

Es herrschte eine fröhlich heitere Stimmung, ein gelungener Anlass, der in einem nicht einfachen Umfeld vorbereitet wurde,  ging mit vielen strahlenden Gesichtern zu Ende. Kurz vor Konzertbeginn musste der Dirigent des Projektchors krankheitshalber seine Arbeit niederlegen und den Chören drohte eine Absage des Konzerts. Dank des rührigen und umsichtigen Präsidenten Ernst Flückiger konnte die Dirigentin des Männerchors, Daniela Topuleva als Retterin in der Not für die Leitung des Projektchors gewonnen werden. Sie übernahm die Stellvertretung so souverän, dass niemand merkte, dass sie nur eine Woche Zeit hatte, sich dafür vorzubereiten. Ihre Leistung wurde mit grossem Applaus gewürdigt. Dieser Applaus richtete sich ebenfalls an Ernst Flückiger, der in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahrt hat und dem es gelungen ist, trotz schwierigster Umstände souverän den Anlass zu moderieren und mit grossem Erfolg zu Ende zu führen  -  eine nicht zu unterschätzende Leistung, die grosse Anerkennung verdient. 

 

Unmittelbar nach dem Konzert strömte ein herrlicher Duft von Backwaren aus dem Untergeschoss und lockte die Besucher zu einem letzten Umtrunk in die Cüplibar, wo die tüchtigen Helferinnen der Trachtengruppe auch noch gluschtige Apérohäppchen servierten. 

 

Mit diesem Frühlingskonzert ist ein traditioneller Anlass zu Ende gegangen, der in Toffen nicht mehr wegzudenken ist und unser Dorfleben bereichert. Den engagierten Sängerinnen und Sängern gebührt für ihre grossartige Leistung unser herzliches Dankeschön für all das Gebotene. Wir erwarten bereits mit grosser Vorfreude das Konzert im nächsten Jahr. 

Frühjahreskonzert in Guggisberg April 2013

Zusammen mit der Bündner Gesangsgruppe "Krambambuli" und zwei Solisten gestalteten der Gemischte Chor Toffen und der Kirchenchor Guggisberg in der Kirche Guggisberg ein einmaliges Konzert.


Created with Sketch.

Der Gemischte Chor hat sich gezielt als Projektchor für diesen und einige weitere Anlässe verstärkt. Der Männerchor hat sich als Teil eines Atelierchors der Chorvereinigung Gürbetal (CVG) angemeldet. Beteiligt an diesem Atelierchor waren der Männerchor Zimmerwald, einige Sänger der Männerchöre Kirchdorf und Kaufdorf und natürlich der Männerchor Toffen.

Noch etwas schläfrig bestiegen wir beim Bären unseren Doppelstöcker Bus. Beim Bahnhof Toffen und der Käserei in Kirchdorf wurde nochmals zugeladen.
Nach einer zügigen, ruhigen Fahrt erreichten wir um 08.00 Uhr Meiringen. 
Herzlich wurden wir beim Bahnhof mit der Fahne der Schweizerischen Chorvereinigung empfangen. Danach gab es einen kleinen Willkommenstrunk. Einigen war der Wein zu sauer. Ob dies am Wein oder der Tageszeit lag, sei dahingestellt. Hier stiessen auch unsere Chorbegleiter, welche uns den ganzen Tag führten, zu uns.
Der Gemischte Chor musste sich danach sofort zum Einsingen begeben, da wir bereits kurz nach neun Uhr unseren Auftritt vor Experten hatten.
Der Atelierchor hatte seinen Auftritt erst um 13.15 Uhr. So genossen die Männer die Zeit beim Beisammensein, oder sie besuchten Liedervorträge in den verschiedenen Lokalitäten. Viele unterstützten durch ihre Anwesenheit auch den Gemischten Chor Toffen bei seinem Auftritt vor Experten. Man spürte sowohl bei den Sängerinnen und Sängern wie auch bei der Dirigentin die Anspannung vor dem Auftritt mit anschliessender Bewertung. Es bestand jedoch kein Grund zur Sorge. Die Liedervorträge gelangen sehr gut. Dementsprechend war auch die Bewertung: gut bis sehr gut. Erleichtert stiess man danach auf diese Leistung an.
Der einzige Wehrmutstropfen bestand darin, dass während der ganzen Liedervorträge die Kirchenglocken läuteten. Einer der Experten meinte jedoch zu mir, dies hätte auf die Bewertung keinen Einfluss, und eines unserer Lieder "aus dem Dankliede zu Gott" wäre ja auch eher kirchlich. Um 11.30 Uhr marschierten Alle, die gut zu Fuss waren, angeführt durch unsere Fahnenträger, quer durch Meiringen bis zur Klinik. Für die Übrigen hatten unsere Chorbegleiter kurz zwei VIP-Busse organisiert. In der Klinik hatten sowohl der Gemischte Chor und der Atelierchor der CVG einen Auftritt in Form eines Ständlis. Hier kamen auch die beiden Ehrendamen, welche der Männerchor Zimmerwald organisiert hatte, offiziell zu ersten Mal zum Einsatz. Auch die Vorträge in der Klinik gelangen beiden Chorformationen sehr gut. Es war jedoch sehr schade, dass unsere Auftritte in die Mittagszeit fielen, und wir uns mehr oder weniger gegenseitig besangen, da die meisten Chöre zu dieser Zeit beim Essen waren. Mehrheitlich tat dies unserer Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Die 40 Minuten Wartezeit vor der Tennishalle fürs Mittagessen lockerten einige Chöre durch Gesangseinlagen auf. 
In der Halle ging es danach zackig und wir wurden kompetent und schnell verpflegt, und das Essen schmeckte vorzüglich. Leider waren wir durch die Wartezeit mit unserem Programm in Verzug geraten. So blieb für den gemütlichen Schwatz beim Essen recht wenig Zeit.
Mit dem Dessert noch halb in der Hand mussten wir uns zu unserem nächsten Auftrittsort begeben. Mit dem Bus fuhren wir zur Aareschlucht. Hier wurden wir in Gruppen eingeteilt, und verschiedene Führer übernahmen uns. Wir schlenderten bis weit in die Schlucht hinein zu unserem Klangort für unseren nächsten Auftritt. Unterwegs wurden wir durch die kompetenten Führer über die Belange der Aareschlucht informiert. Nach (für Einige) zu langer Zeit erreichten wir den Klangort "Aareschlucht". Schade, dass sich nur wenige Touristen zu dieser Zeit in der Schlucht aufhielten und uns zuhörten.
Klanglich stimmte der Ort. Zügigen Schrittes marschierten wir nach den Vorträgen zurück zum Eingang der Aareschlucht. Per Postauto ging's, mit einigen zusätzlichen Kreiselschlaufen (unser Chauffeur fand dies extrem lustig), zurück ins Zentrum von Meiringen. Hier verabschiedeten wir uns von unseren Chorbegleitern. Um 18.30 Uhr fuhren wir nach Toffen zurück. Unsere Kirchdorfer Sängerkollegen wollten nicht mehr den Umweg über Toffen fahren, so verabschiedeten wir uns von ihnen wieder bei der Käserei in Kirchdorf. In Toffen wurden wir am Bahnhof toll durch eine Gemeindevertretung, die Musikgesellschaft Toffen und viele Vertreter verschiedener Vereine empfangen. Nach einigen Grussworten von Therese Krattiger, Gemeinderätin Toffen, und Musikvorträgen der MG Toffen formierte sich die Schar und angeführt von den Fahnendelegationen und der MG Toffen marschierten wir durch die Bahnhofstrasse zum Restaurant Bären hoch. Sogar einigen Hartgesottenen wurde es dabei warm und mulmig ums Herz. Beim Bären spielte die MG Toffen nochmals auf. Danach widmeten wir uns dem verdienten Apéro, liessen den Tag nochmals Revue passieren und waren auch etwas stolz auf das Erreichte.
Wir danken allen, welche uns am Bahnhof empfangen haben, ganz herzlich.
Zusätzlich danken auch den Ehrendamen, unseren Sängerkameraden aus Kaufdorf, Kirchdorf und Zimmerwald, denjenigen, welche unseren Gemischten Chor verstärkt hatten, unserer Dirigentin Daniela Topuleva und natürlich auch uns selber für das Gelingen dieses Anlasses.Was ein einzelner Verein kaum wagen kann, wurde dank gelungener Zusammenarbeit möglich: Das überaus vielfältige Frühlingskonzert in der vollbesetzten Guggisberger Kirche gestalteten das Vokalensemble "Krambambuli" aus der bündnerischen Surselva, die Sopranistin Maria-Antonietta Mollica, der Pianist Berkant Nuriev, der Gemischte Chor Toffen und der Kirchenchor Guggisberg. 

Eingeleitet wurde der überaus vielfältige Konzertabend mit dem gemeinsam gesungenen alten Guggisbergerlied "'s'isch äben e Mönsch uf Ärde". 

Der Pianist Berkant Nuriev überzeugte bei seinen Solostücken mit einer unglaublich ausgereiften Technik und einem aussergewöhnlichen Reichtum an Klangfarben. Mit leichtem Anschlag, mit perfekter Balance zwischen linker und rechter Hand und mit subtilem Pedalgebrauch schaffte er es bei "Interlaken, Chant du Soir" von Alfred Jaell, die verschiedenen Linien so miteinander zu verweben, dass sich im Zuhörer unweigerlich der Blick auf die Berge, Täler, Seen, Bäche und Wasserfälle des Berner Oberlandes öffnete. In einer atemberaubenden Interpretation der Eigenkomposition "Variationen über ein Thema von Paganini" begeisterte er das Publikum mit Virtuosität und rhythmischer Präzision, mit glasklaren, perlenhaften Läufen und einem feurigen, aber dennoch eleganten Ausdruck.

Die Sopranistin Maria Antonietta Mollica sang – begleitet von Berkant Nuriev – drei wundervolle Opernarien von Gaetano Donizetti ("Quel guardo, il cavaliere"), Giuseppe Verdi ("Addio del passato") und Giaccomo Puccini ("O mio babbino caro") und begeisterte alle Zuhörenden mit ihrer ungemein einfühlsamen und zugleich packenden Interpretation. Im akustisch einmaligen Kirchenraum waren sowohl die feinsten Passagen wie auch die vollsten Klängen bis auf den letzten Platz differenziert hörbar. 

Den Schwerpunkt des Konzerts bildeten die vielfältigen Interpretationen verschiedener Lieder (gesungen auch in Romanisch aus ihrer Bündner Heimat), von Arien und Musicalsongs des Vokalensembles "Krambambuli" unter der Leitung von Claudio Simonet. Den fünf jungen Sängerinnen Sara Simonet, Laden Ince, Daniela Flepp, Yvonne Simmen und Romina Simonet zogen sowohl mit ihren überzeugenden solistischen Einlagen wie auch mit den überaus wohlklingenden Ensembles das Publikum in ihren Bann: Es war ein einmaliges Erlebnis für Aug' und Ohr!

Diese begeisternden Klänge ermutigten auch die beiden Chöre aus Toffen und Guggisberg zu eindrücklichen Leistungen. So sang der Gemischte Chor Toffen unter der Leitung von Michael Lehner mit Begeisterung den wohlbekannten Gefangenenchor von Giuseppe Verdi und von Jean Paul Egide Martini das berührende Stück "Plaisir d'amour". Der Kirchenchor Guggisberg gestaltete gekonnt den so vielfältigen Kanon "Läutet uns zum Frieden" von Richard Rudolf Klein und erzählte mit dem Lied "Uber Guggisbärger Gattig", dessen Text von Ulrich Dürrenmatt stammt einiges aus der bewegten Geschichte von Guggisberg.

Abschliessend fanden sich alle zum gemeinsamen Singen im "Kein schöner Land in dieser Zeit" zusammen; es war ein unvergesslicher Konzertabend für alle Beteiligten.

                                                                                                                                                 Johannes Josi

Fête de la Musique in Toffen Juni 2011

Juhui. Die Wetterprognosen waren suuuper für den 21. Juni 2011: richtig schön und warm sollte es werden, ideal für den Sommerbeginn am längsten Tag des Jahres.


Created with Sketch.

Doch schon am frühen Nachmittag zogen dicke Gewitterwolken auf, und ganz bang fragten wir uns, ob der beinahe stürmische Wind diese Wolken vertreiben oder ob bald ein richtiger Sturm aufziehen würde?! Ich war auf jeden Fall froh, hatte ich nicht die Verantwortung, zu entscheiden, ob der Anlass nun drinnen im KiZe (mit dem Wissen, dass dann nicht alle Formationen auftreten könnten) oder draussen mit Regenrisiko stattfinden sollte…
 Das OK war mutig und entschied somit absolut richtig! Zwar war es noch bedeckt und windig als wir um 18.00 Uhr in Toffen eintrafen, aber als wir nach dem Einsingen aus dem Komplex kamen und die Bühne bestiegen, wurden wir schon von der Sonne begrüsst!
 Die Festbänke waren bereits ziemlich gut gefüllt, und obwohl der Wind unseren Gesang eher Richtung Belp trug, hatten wir etliche interessierte Zuhörer und ernteten trotzdem reichen Beifall! ;-)
 Auf jeden Fall fand unser Programm von Afrika bis Amerika mit Liedern aus den letzten 200 Jahren Anklang; besonders das letzte Lied von den Les Humphries Singers „We are going down“ war der absolute Höhepunkt unseres Auftritts. Giele, das heit dir guet gmacht!!
 Anschliessend genossen wir die nachfolgenden Formationen in gemütlicher Runde, bei Bratwurst und Flüssigem…
 Ein rundum gelungener Anlass! Der Gemeinde Toffen als Organisator ein herzliches Dankeschön!

Jahreskonzert Kirchliches Zentrum März 2009

Nach intensiven Vorbereitungen in den letzten Wochen trafen wir uns um 15.15 Uhr zur Hauptprobe im Kirchlichen Zentrum. Es folgten noch kleine Korrekturen hier und dort. Eine grosse Anspannung und auch Ungewissheit war überall spürbar. Endlich, kurz nach 16.30 Uhr, trafen zwei Autos mit Bündner Nummernschildern ein.


Created with Sketch.

Unsere Gastformation, das Ensemble Krambambuli, begab sich nach kurzer Begrüssung sofort auf die Bühne um mit dem Männerchor kurz das gemeinsame Lied „Dorma bain“ zu üben (Innert Minuten einigte man sich auf den Ablauf des Vortags). Locker transponierte der Leiter des Ensembles, Claudio Simonet, zwischen F-Dur und B-Dur hin und her, so dass sowohl seine Frauen wie auch die Sänger des Männerchors in ihren gewohnten Stimmlagen singen konnten.

Beruhigt überliessen die Chöre danach den Saal dem Ensemble Krambambuli zur Probe.

Nach einem gediegenen Nachtessen im Restaurant Bären mit dem Ensemble Krambambuli, unserer Dirigentin Rose Marie Doblies, dem Pianisten Berkant Nuriev und der Speakerin Patricia Kneissler war ich gespannt auf den Konzertbeginn.

 

Pünktlich, gutgelaunt und in fröhlicher Feststimmung, eröffnete der Präsident, Ernst Flückiger, das Konzert im randvollen KIZE.

Er begrüsste alle Konzertbesucherinnen -und Besucher. Speziell erwähnte er die Passivmitglieder, Vereinsdelegationen und unsere Gastformation Krambambuli.

 

Ein grosses Dankeschön richtete er an unsere Sponsoren des Abends:

 

 | Anliker AG, Jürg Anliker, Ittigen Eicher Holzwaren, L. + E. Pirkheim, Toffen Ettima AG, H.U. Tanner, Toffen Gubler von May & Partner, Peter Gubler, Ittigen Käserei, H.P. + U. Bräuchi, Toffen Krebs Elektro AG, K. + V. Krebs, Toffen   | KWT AG, Daniel Trüssel, Belp MAKU AG, Robert Mäder, Buochs Metzgerei, F. + R. Küng, Toffen Rentaflor GmbH, Barbara Diggelmann, Bern Treuhand Strübi AG, H.P. Stübi, Toffen Valiant AG, Toffen  

Ohne sie wäre dieser Anlass in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

Danach übergab er das Zepter, respektive Mikrofon, für die Führung durchs Programm an Frau Patricia Kneissler.

 

Der Gemischte Chor unter der Leitung von Rose Marie Doblies eröffnete das Konzert mit dem Lied „Musik, Musik, Musik“ von Johann Schrammel. Nach etwas zögerlichem Start gewann der Chor an Sicherheit und der Start ins Konzert gelang sehr gut.

 

Auch der Männerchor enttäuschte unsere Dirigentin Danièle Stähli nicht. Alle hielten Augenkontakt und befolgten ihre Anweisungen. Die beiden Lieder „Und wieder blühet die Linde“ und „Preiset den Schöpfer“ gelangen ansprechend.

Mit dem Lied für Männerchor und Solo „La Vergine degli Angeli“ von Giuseppe Verdi unterstützt durch die Solistin Rose Marie Doblies und den Pianisten Berkant Nuriev schloss der Männerchor seinen Teil des ersten Blockes ab.

Mit dem wundervoll gesetzten „Santo“ von Tore W. Aas schloss der Gemischte Chor den ersten Block ab. Vom leisen, gefühlvollen Beginn bis zum kräftigen Fortissimo führte uns Rose Marie Doblies gekonnt durch das Stück. Ehrlicherweise sei gesagt, dass uns die Forti besser liegen als die Piani.

 

Jetzt war der Zeitpunkt für unsere Gäste gekommen.

Was soll man da sagen oder schreiben?

Sieben junge, teilweise ganz junge, Frauen trugen uns im ersten Teil, solistisch oder als a cappella Gruppe, Volkslieder aus den vier Landesregionen der Schweiz vor. Begleitet und geleitet wurden sie am Klavier von Claudio Simonet.

Viele Konzertbesucherinnen -und Besucher kriegten feuchte Augen beim Zuhören. Die Lieder wurden durch diese, zum Teil bereits ausgebildeten oder in der Gesangsausbildung steckenden, Diamanten und Rohdiamanten mit Freude und Herzblut gesungen.

Bei einigen Chormitgliedern, nicht zuletzt auch beim Schreibenden, kam eine gewisse Wehmut auf, ob solch jugendlich, frischer Stimmen.

 

In der Pause konnte unser Küchenteam ein erstes Mal ihr Können zeigen. Reichlich wurden Häppchen und Getränke konsumiert.

 

Da – plötzlich – herrschte in grossen Teilen Toffens Dunkelheit. Stromausfall! Glücklicherweise besitzt das KIZE eine minimale, jedoch vernünftige Notbeleuchtung. Da sich die Situation nach ein paar Minuten nicht änderte, wurde beschlossen ein Notstromaggregat mit Scheinwerfern zu organisieren. Die Herren Kurt Krebs und Stefan Neuenschwander halfen glücklicherweise mit.

 

Durch die Flexibilität aller konnte das Pausenprogramm in der Zwischenzeit ohne Beleuchtung fortgesetzt werden.

Unsere tollen gesponserten Preise wurden verlost und halb ertastend im Halbdunkeln geholt.

 

Hans Koller richtete danach als Sänger des Männerchors und als Gemeindepräsident von Toffen kurz und sehr gelungen einige Worte an Claudio Simonet, den Leiter von Krambambuli, der selber auch Präsident der Gemeinde Curaglia ist.

Nach kurzer Beratung mit dem Ensemble Krambambuli wurde entschieden das Konzert, trotz Stromausfall, fortzusetzen.

Claudio Simonet holte seine Notbeleuchtung fürs Klavier und schon verzauberten die, leider nur schemenhaft wahrgenommenen, jungen Frauen von Krambambuli die Anwesenden wieder. Diesmal waren ihre Lieder vor allem im Klassik- und Musicalbereich angesiedelt. Fast genau auf den Schlusston ihres letzten Liedes war der Stromausfall zu Ende und wir hatten wieder volle Beleuchtung. Mit einer Standing Ovation wurde dem Ensemble gedankt und natürlich nach Zugaben verlangt.

Nach diesen verabschiedeten wir die Damen mit einer Dankesrose.

 

Darauf übernahm wieder Rose Marie Doblies mit dem Gemischten Chor das Zepter. Mit „Herzschmerzliedern“ wie „Plaisir d’amour“, „Sehnsucht“ und „Heimliche Liebe“ versuchten wir das Publikum zu begeistern. Unser Auftritt wurde mit viel Applaus verdankt und wir dankten wiederum mit dem Lied „Bärnbiet“ als Zugabe.

 

 

Der Abschluss des Konzertes war dem Männerchor vorbehalten.

Zuerst trugen wir das bekannte Lied „La petite Gilberte“ vor. Danach sangen wir mit dem Ensemble Krambambuli im Wechsel und gemeinsam das rätoromanische Lied „Dorma bain“. Wir erlaubten uns dies auch gleich als Zugabe zu wiederholen.

Einige Mitglieder des Männerchors versuchten im jugendlichen Übermut die Lautstärke der jungen Frauen des Ensembles zu übertreffen. „Neuberndeutsch“ würde dies heissen: They got carried away!

 

Zum Schluss bedankte sich Ernst Flückiger bei allen Gästen, den Dirigentinnen, dem Pianisten und den Chormitgliedern.

Einen speziellen Dank richtete er an die Frauen der Trachtengruppe, die traditionsgemäss den Restaurationsbetrieb bis zu unserer Übernahme führten.

Der Schreibende erlaubte sich dem Präsidenten dieses Jahr speziell zu danken. Es war sein Anlass. Ohne seinen grossen Einsatz, seine tollen Ideen, seine umtriebige Art und hartnäckige Sponsorensuche hätte dieser Abend nicht stattgefunden. Herzlichen Dank nochmals!

 

Anschliessend gingen wir zum gemütlichen Teil über. Sehr viele Gäste genossen noch lange das Beisammensein an den Bistro- und Stehtischen der Cüpli-Bar oder in unserer Kaffeebar.

Unsere kleinen Snacks und die hausgemachten Kuchen, die leichten Drinks und raffinierten Kaffees kamen auch dieses Jahr sehr gut an. Mit etwas Kuchen und / oder Wein verabschiedeten wir unsere Gastformation, welche am nächsten Morgen bereits wieder ein Konzert in Zürich hatte.

 Im ganz kleinen Rahmen liessen wir diesen gelungenen Abend ausgiebig ausklingen.